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Wettbewerb Bachstraße I 2. Preis

„…einen sehr wertvollen und absolut hervorzuhebenden Projektbeitrag​.“ 

– Auszug aus dem Juryprotokoll

„Zwei Gebäudetypologien bilden die Basis für ein städtebaulich fein austariertes Quartiersmuster. Es ist ein
ausgewogenes Zusammenspiel von Punkt- und Zeilenhäuser, die in der Höhe gestaffelt wunderbare
Freiräume generieren, die dem vorgefundenen Ort eine logische Weiterentwicklung ermöglichen. Fast
unkennbare Verdrehungen schaffen wohltuende Zwischenräume mit kaum merkbaren Irritierung, die ein
angenehmes Durchfließen von Landschaftsräumen ermöglicht.
Zu den Rändern wird auf die jeweilig vorgefundenen Gegebenheiten sorgsam reagiert. An der Bachstraße tritt
Trachten Moser als „örtliche Konstante“ wohlproportioniert und adressbildend auf. Der Grünraum des
Alterbachs wird sensibel mit „grünen Fingern“ in das Quartier hereingeholt.
Zwei Hochpunkte mit sechs Geschoßen werden vorgeschlagen, wobei der südliche am Quartierseingang
gelegene besondere halböffentliche Funktionen erhält. Das Erdgeschoß ist mit TG-Abfahrt und
Fahrradabstellflächen sehr offen und einladend gestaltet, eine verglaste Quartierstreppe zur am Dach
befindlichen Sonnenterrasse lassen einen verbindenden sozialen Mehrwert erwarten.“

„Die Platzabfolgen von Nordwest nach Südost erscheinen etwas zu kleinteilig, auch wenn sie in der
Nutzungsdifferenzierung sehr bemüht dargestellt sind. In diesem Zusammenhang ist die Ausbildung der
Tiefgarage wiederum lobend zu erwähnen, die der darüberliegenden Begrünung genügend gewachsenen
Boden freihält.
Im gewerblichen Bereich schließt der Neubau direkt an den Bestand an, womit eine Realisierung mit
Unterkellerung nur schwer möglich sein wird. Die Verbindung von Gewerbe und Wohnen ist an dieser Stelle
doch leicht konfliktbelastet.
Die Wohnbauten lassen mit ihren durchdachten Grundrissen qualitätsvolle Wohnungen mit guten Zuschnitten
erwarten. Die Erschließung der Zeilenhäuser bewirken aber ein schlechteres Nutzflächenverhältnis, die Anzahl
der Wohnungen ist im Vergleich mit anderen eher gering.
Insgesamt aber sieht die Jury in der städtebauliche Setzung, nutzungsorientierte Verteilung und freiräumlichen
Qualität einen sehr wertvollen und absolut hervorzuhebenden Projektbeitrag.“

– Auszug aus dem Juryprotokoll

Details
Bauaufgabe
Wohn- und Geschäftsflächen Bachstraße
Auszeichnung
2. Preis
Auftraggeber
Heimat Österreich
Ort
Salzburg
BGF
13. 975 m²
Fertigstellung
Zusammenarbeit
Statik
-
Bauphysik
-
Haustechnik
-
Elektrotechnik
-
Landschaftsplanung
YEWO LANDSCAPES GmbH
Fotografie
-
Weitere